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Zeitungsartikel


05. Juli 2010

Erfolgreicher Karate-Tag des GV Waltrop im SpoNo

Besser hätte es nicht laufen können. Das erste Karate-Turnier, das die Karate-Abteilung des GV Waltrop am letzten Wochenende im SpoNo ausrichtete, wurde zu einem vollen Erfolg.

Insgesamt hatten sich 68 Jugendliche und Kinder aus den Vereinen GV Waltrop, Hattinger PSV, TG Witten, PSV Bochum und SZ Bochum im SpoNo eingefunden und um die vielen Siegerpokale, Urkunden und Medaillen zu gekämpft.

Erfreulich: das Abschneiden der Waltroper Abteilung. Siege errangen dabei Samantha Wittek und Marc Burghoff. Mit Silbermadaillen wurde Daniela Wißemann, Jessica Padberg, Miriam Strzelecki, Emilie Meyer, Christian Lang, Nils Osterholz, Lukas Bensch, Malte Klems, Fabian Rupieper und Eric Tosch ausgezeichnet. Das gute Waltroper Ergebnis komplettierten Melanie Dlugokinski, Emma Groening-Müller, Samantha Wittek, Marlene Bohr-Feld, Laura Schnabel, Joline Dausch, Tom Kannenberg, Daniela Wißemann, Maximilian Kessel, Marc Burghoff und Pascal Wefers, die allesamt eine Bronze-Medaille erhalten haben.

Doch bevor es zur großen Siegerehrung kam, musste der Karate-Nachwuchs, vor den strengen Augen der Kampfrichter sein Können unter Beweis stellen. So wurde für die Jüngsten ein Wettbewerb über sieben Stationen durchgeführt. An jeder Station waren Trainer der teilnehmenden Vereine mit dabei. „So konnten die Teilnehmer auch mal erleben wie andere Übungsleiter trainieren“, berichtete Darius Stecura, der Abteilungsleiter des GV Waltrop.

Die älteren Teilnehmer hingegen führten Katas (Kämpfe gegen einen imaginären Gegner) vor und wurden dafür von dem Kampfrichtern bewertet. Hier hatte der GV einmal Gruppenwettkämpfe, aber auch Einzeldisziplinen ausgeschrieben.

Am Ende hatten Darius Stecura und Helmut Strzelecki, Vorsitzender des GV Waktrop, für alle Teilnehmer noch eine Überraschung parat. Denn jedes Kind erhielt nicht nur eine Teilnehmerurkunde, sondern auch eine Tasse mit dem Emblem des GV Waltrop Karate überreicht. Und eins steht für den GV jetzt schon fest. „Es wird eine Neuauflage des Turniers geben“, sagt Stecura.


31. März 2010



GV-Abteilung lädt zum ersten Karate-Familientag ins Sportzentrum Nord ein.

Wer sich für Karate interessiert, sollte sich für Samstag, 10. April, nichts vornehmen. Der GV Waltrop lädt an diesem Tag für den Zeitraum von 11 bis 16 Uhr zum ersten Karate-Familientag ins Sportzentrum Nord ein.

"Das ist einmalig für Waltrop", sagen die beiden Karate-Abteilungsleiter des GV, Darius Stecura (44) und Ralf Wefers. Sie haben in den letzten Wochen ordentlich die Werbetrommel für den GV gerührt - in Schulen, Vereinen und Verbänden. "Und genau das ist Karate - ein Sport für jedermann", sagt Wefers.

So können sich nicht nur Waltroper an diesem Tag ein genaues Bild von den Kampfkünsten machen. Diverse Präsentationen, Vorführungen und praktische Tipps warten auf die Besucher. "Wir wollen zeigen, dass Karate nicht bloße Kampfanwendung und das Zerschlagen von Brettern bedeutet. Es ist zu 70 Prozent eine Sache des Kopfes", sagen die Verantwortlichen.

Seit November 2007 gibt es unterm GV-Dach eine Karateabteilung. Jung genug, um sich einer solchen Mammutveranstaltung anzunehmen. "Wir haben 116 Mitglieder, die uns an diesem Tag auch helfen werden", rechnet Wefers mit reichlich Andrang.

Teilnehmen darf natürlich jeder, egal in welchem Alter. "Manche Menschen glauben, weil sie 50 sind, können sie Karate nicht mehr machen. Das ist falsch", sagt Darius Stecura, einer der zehn Trainer des GV. Der Eintritt ist übrigens frei und auch für das leibliche Wohl der Gäste und Teilnehmer ist gesorgt. Wefers: "Bei Kaffee und Kuchen sollen die Menschen einfach reinschnuppern."

 


04. Februar 2010



Dan-Träger nehmen Prüfungen ab.

Großer Bahnhof in der Sporthalle Barbaraschule: Mit insgesamt 73 Prüflingen hatte die Karate-Abteilung des GV Waltrop am Samstag ihre bisher größte Aufgabe.

Die Prüfungen der Kinder und Jugendlichen wurde vom Dojoleiter und GV-Vorsitzenden Helmut Strzelecki (3. Dan) abgenommen. Der zweite Block der Prüfungen der Erwachsenen – wurde von Uwe Knerr (2. Dan) geführt.

Bei den Kindern wurden unterschiedliche Techniken im Stand geprüft. Im Erwachsenenbereich wurde gezeigt, dass der Angriff eines Gegners abgewehrt und gestoppt werden kann. Bei der Kyuprüfung musste Kihon Ido (Techniken im Vorgehen), Kata (Abwehr gegen mehrere Angreifer) und Selbstverteidigung gezeigt werden.


15. Januar 2010



Es ist die Kampfkunst mit der leeren Hand“, die Helmut Strzelecki (57) fasziniert. Besonders die Stilrichtung Goju-Ryu, die für „hart-weich“ steht, hat es ihm angetan. Jüngst hat der Vorsitzende des Gymnastikvereins die Prüfung zum 3. Dan bestanden.

„Wenn Du nie anwenden musst, was Du gelernt hast, hast Du es richtig gemacht“, sagt Strzelecki. Er kämpft bis heute um das Image seines Sports – es gehe nicht darum, aus Spaß an der Freude sich einer Rangelei anzuschließen und dort den Macker zu markieren. „Ganz im Gegenteil. Ich gehe Konfrontation aus dem Weg. Und Karate bedeutet auch das ich mich nicht in den Vordergrund stelle“, so der GV-Chef, der hinzufügt: „Es spielt also nicht nur die physische, vor allem die psychische Komponente beim Athleten eine ganz wichtige Rolle.“

Entsprechend lautet das Ziel der Japan Karate Association: „Der wahre Karatekämpfer erstrebt die Vervollkommnung des Charakters.“

An dieser musste auch Fritz Nöpel (9. Dan), Mitbegründer des Goju-Ryu, arbeiten. Als Europäer hatte er in Japan zunächst ein Jahr lang die Trainingshalle wischen dürfen. Auch in Deutschland gab es vor 30 Jahren noch andere Regeln für Kämpfer, die sich für eine Prüfung überhaupt erst einmal anmelden wollten. „Voraussetzung für den 1. Dan war entweder 10000 Meter barfuß zu laufen oder 1000 Kniebeugen zu machen“, erinnert sich der Kaufmännische Angestellte bei Thyssen-Krupp, der vor 40 Jahren mit Karate begonnen hatte, dann eine Pause einlegte und vor 20 Jahren wieder begonnen hatte.

Beim Goju-Ryu gibt es neun Kyu-Stufen, begonnen wird mit dem neunten. Ist der 1. Kyu erreicht, muss ein Sportler warten, ehe er den 1.Dan machen darf. Der Dojo-Leiter Uwe Portugal gab das notwendige grüne Licht, Helmut Strzelecki meldete sich an für die Prüfung zum 1. Dan – am 13. November 2004 war es soweit. „Ich war stolz wie Oskar“, erinnert sich der heute 57-Jährige, der dann mit den wenig charmanten Worten Nöpels konfrontiert wurde: „Du bist ein Küken, das gerade erst geschlüpft ist. Du kannst noch gar nichts.“ Eine zweijährige Pause ist Pflicht, ehe Dan Nummer zwei gemacht werden darf. „Dieser ist der Kämpfer-Dan, für den du zeigen musst, dass du mit Kampfsituationen fertig wirst.“ So der Vater zweier Mädchen, der mit Corinna verheiratet ist und die Prüfung am 11. November 2006 ablegte.

Der 3. Dan wiederum, den der Waltroper am 19. Dezember 2009 errang, ist für ihn der Wichtigste. „Er steht unter dem Motto ‚Du gehst deinen eigenen Weg’“, so Strzelecki der diesen gemeinsam mit GV-Abteilungsleiter Ralf Wefers vor der Prüfungskommission in Asseln ging.

Ein Jahr hatte sich der 1,88m große Athlet auf diese Darbietung vorbereitet. „Ich hatte ein sehr gutes Gefühl, zumal mir der Bereich Selbstverteidigung im Goju-Ryu viel mehr liegt als der sportliche“, so Strzelecki, der die anschließende Dan-Feier sichtlich genoss. Ob er irgendwann noch den vierten Dan macht, weiß er jetzt noch nicht. „Ich will mich weiter entwickeln, weil für mich Stillstand gleichbedeutend mit Rückschritt ist. Aber letztlich mache ich diesen Sport, um mich zu beweisen. Und was längerfristig daraus wird, zeigt sich“ lässt Strzelecki offen. Innerhalb der Goju-Ryu-Abteilung beim GV-Waltrop ist der 57-Jährige der einzige Dan-Träger. Ob man den Grad irgendwo an der Kleidung oder am Gürtel ablesen kann? „Nein. Der steht nur im Ausweis. Als Kämpfer erkenne ich den höchsten Dan-Träger nur daran, dass er in einer Halle immer rechts sitzt.“

Denkt er an die Prüfung, bleibt ihm ein Moment besonders in Erinnerung: „Uwe Knerr, der sich intensiv auf die Prüfung zum 2. Dan vorbereitet hatte, wurde eineinhalb Monate vor der Prüfung sehr krank, konnte nicht mehr weitermachen. Ihm wurde bei der Prüfung dann aber der 2. Dan verliehen. Das war eine ganz tolle Geste, bei der ich den Tränen nah war… Aber das ist halt Karate.“


05. September 2009



Gewappnet für den Fall der Fälle

Man stelle sich folgende Szene vor. Er: Über 2 Meter groß. Sie: Noch keine 1,60m, genauer gesagt 1,59m groß. Er greift sie an. Hat sie eine Chance sich zu wehren? Jörg Kerschek meinte ja.

„Denn Selbstverteidigung hat nichts mit Kraft zu tun“, weiß der ehemalige Personenschützer, der mittlerweile für die Polizei Bork arbeitet. Er bietet Kurse an, in denen er „Tactical Power Defense“ vermittelt. Jüngst tat er das auf Einladung des GV auch in Waltrop.

35 Sportler sind gekommen. Der Großteil von ihnen ist fasziniert von Karate und kennt die Grundzüge der Kampfkunst. In dem zweistündigen Kursus wollen Sie Tipps für alltagstaugliche Kniffe und Tricks kennen lernen.

Nejla Asik (40) entspricht dem typischen Opfer-Bild. Mit ihren 1,59m scheint sie chancenlos gegen einen Angriff eines Mannes zu sein. „Bin ich aber nicht“, sagt die Waltroperin und lacht verschmitzt. Sie weiß, wo Sie im Notfall hintreten oder –schlagen muss, um das Gegenüber kampfunfähig zu machen. „’Und zu wissen, dass man in der Not reagieren kann, läst einen eine ganz andere selbstbewusstere Haltung annehmen“, erzählt die 40-Jährige.

Das bestätigt auch Jörg Kerschek. Schließlich ginge es nicht darum, bei jeder Kleinigkeit drauf zuhauen. „Ganz im Gegenteil. Wichtig ist mit offenen Augen durch die Welt zu gehen, Gefahren zu erkennen und denen aus dem Weg zu gehen. Wenn das nicht möglich ist, sollte man vorbereitet sein“ sagt der 49-Jährige. Und er fügt hinzu: „Zeigt eurem Gegenüber, dass ihr im Weh tun könnt.“

Wenn es dann aber doch einmal zur Konfrontation kommt, sollten seine Schüler gewappnet sein. So schüttelt er den Kopf, wenn er an Würge-Szenen im Fernsehen denkt. „Da wird immer gezeigt, wie das Opfer um die Unterarme des Gegenübers greift und versucht, diese wegzuziehen. Das ist Quatsch.“ Uwe (45) und Daniela (15) Wißemann machen es vor: „Wenn ich meinen Daumen auf den Kehlkopf drücke, dann bleiben dem Opfer nur 3 Sekunden Zeit. Das geht es darum die Daumen wegzuschieben, dann gegen das Schienbein, oder in die Genitalien zu treten, um dann auf den sicher gesenkten Kopf zu schlagen“, sagt Vater Uwe und macht die Trockenübung vor.

Und dann kommen die Teilnehmer alle noch ganz schön ins Schwitzen. Kerschek kombiniert Strategie mit Kondition, in Fünfergruppen stehen einem Athleten plötzlich vier Angreifer gegenüber. In dieser Phase des Kurses wird geübt, sich intuitiv zur Wehr zu setzen. Immer wieder angefeuert durch Kerschek.

In Zeiten, in denen die Gewaltbereitschaft in der Gesellschaft steigt, alleine nur für Handy-Aufnahmen Leute zusammengeschlagen werden, ist Kerschek ein gefragter Mann. So gehören auch Jäger oder Taxifahrer zu seinen Schülern, die lernen, im Falle einer Konfrontation mit einem Gegner sich wehren zu können.

Am Ende des Kurses, für den jeder 10 Euro zahlte, sind die Teilnehmer kaputt, aber dennoch sehr zufrieden. „Es hat Spaß gemacht und mit viel gebracht. Am liebsten wäre mir, ich müsste es nie anwenden. Aber wenn doch, bin ich gewappnet“ sagt Nejla Asik.


22. Juni 2009



„Denkt nicht, ihr könnt was. Ihr seid auf dem besten Weg, deshalb geht weiter, aber glaubt nicht, ihr hättet viel erreicht“, gibt Fritz Nöpel den frisch gebackenen Waltroper Orange- und Grüngurt-Trägern der Karaterichtung Goju-Ryu mit auf den Weg"

Unter den strengen Augen des höchsten Danträger Deutschlands demonstrierten 13 Prüflinge des GV ihr Können in der asiatischen Kampfsportart und wurden mit Urkunden belohnt. Respekt und Disziplin sind die Tugenden im Karatesport. „Vergisst ein Prüfling die Verbeugung, zeigt er respektloses Verhalten“, sagt Helmut Strzelecki, C-Lizenz-Trainer und GV-Vorsitzender. Auch das bewusste Verletzen des Partners, eine unsaubere Technik oder ein unvollständiges Programm trügen zum Nichtbestehen einer Prüfung bei.

Im Abstand von drei Monaten werden Gurtprüfungen beim GV abgenommen. Ein Karateka muss jedoch mindestens ein halbes Jahr nach einer Prüfung warten, um die nächste zu absolvieren. „Um zugelassen zu werden ist es Pflicht, regelmäßig am Training teilzunehmen“, erklärt Pressewart Marco Klausmeier. Neben den zwei Trainingszeiten stellt Strzelecki in den Wochen vor einer Prüfung ein Sondertraining zur Verfügung, um die Karateka noch besser vorzubereiten.

Goju-Ryu-Karateka ist die traditionelle Form des Verteidigungssports und konzentriert sich allein auf die Techniken und dient nicht der Vorbereitung für sportliche Wettkämpfe. Etabliert wurde der Goju-Ryu-Stil in Deutschland von Fritz Nöpel. Mitte der 50-er Jahre reiste Nöpel nach Japan und erlernte während des zehnjährigen Aufenthalts die Karatetechniken. Der heute 74-Jährige erwarb vor zwei Jahren den neunten Dan.


04. April 2009



Zwei Stunden lang dauerten die Gürtelprüfungen, die die Kampfsportler des Goju-Ryu-Karate-Do unter den kritischen Augen von Uwe Knerr und Helmut Strzelecki absolvierten. Die Anfängerprüfung Samurai, die vor den eigentlichen Gürtelprüfungen steht und nur von Kindern abgelegt wird, absolvierten Jannis Otto, Alexander Bellini, Justine Degens, Antonia Degens, Lena Dressel, Leon Jansen, Lina Niermann, Lina Orlowski, Meike Padberg, Alina Jansen und Steven Schöpper. Den Streifen-gelb-Gurt erwarben Nico Bröhl, Tobias Forsmann, Marie Murza, Gianluca Wendrich, Lukas Bersch, Joshua Beerenbrock, Paul Schlierenkamp, Alina Pötzl, Celine Pötzl, Lynn Antonia Sawall und Lena Theobald. Den gelben Gürtel dürfen Jessica Padberg, Julia Kelch, Klaus Behlau, Daniela Wißemann und Andrea Wißemann tragen. Den grünen Gürtel darf Bernd Murza tragen.

 


17. Dezember 2008

Mit dem Fahrrad in Japan gestrandet

Mit Fritz Nöpel ist es der Karateabteilung des GV Waltrop gelungen, eine schillernde Persönlichkeit des Karate im eigenen Dojo begrüßen zu können.

Im November wurde Nöpel 73 Jahre alt. Das Alter sieht ihm niemand an, wenn er bei einem Lehrgang zugegen ist. Dabei hat der einzige Träger des 9. Dan in Deutschland alles andere als ein ruhiges Leben hinter sich. Mit 19 Jahren machte sich Nöpel von Deutschland aus mit dem Fahrrad auf den Weg. Eigentlich sollten sein Ziel die Olympischen Spiele in Melbourne sein. „Doch auf dem Weg dort hin lernte ich Karate kennen und bin so in Japan gelandet“, erinnert er sich. Zehn Jahre lebte er in Japan und verdiente seinen Lebensunterhalt als Tiefseetaucher. In Japan lernte er auch seine heutige Frau kennen, mit der er vier Kinder hat. Im Dojo von Tomoharu Kisaki kommt er erstmals mit der Stilrichtung Goju-Ryu in Kontakt. Noch in Japan legte er die Prüfungen bis zum 4. Dan ab. Dann geht’s wieder zurück nach Deutschland. Der Karate-Virus steckt weiter in ihm. So gründete er 1967 in Dortmund das erste Goju-Ryu-Karate-Dojo Deutschlands. Im September 2007 wird Nöpel für seine Verdienste um Karate in Deutschland mit dem 9. Dan, der nur ehrenhalber verliehen wird, ausgezeichnet.

Noch heute ist er an vielen Wochenenden in der ganzen Bundesrepublik unterwegs, hält Prüfungen ab oder gibt Seminare. „Karate ist nicht nur Sport. Karate ist eine Lebensphilosophie und wichtig für die Charakterbildung eines Menschen“, sagt Nöpel. „So lange ich gesund bin, werde ich Karate machen. Das ist meine Leidenschaft“, fügt er hinzu.

Nicht nur in Deutschland ist Nöpel unterwegs. Regelmäßige Reisen in das benachbarte Ausland wie die Schweiz und Norwegen gehören zu seinem Alltag. Mindestens einmal jährlich führt Nöpel der Weg auch über den großen Teich nach Amerika. Am 27. Dezember geht es mit einer Gruppe von 20 Personen nach Las Vegas. Alle zwei Jahre führt es Nöpel wieder zurück nach Japan. Die Reisen sind keine Urlaube im eigentlichen Sinne. Nöpel wird auch im Ausland Lehrgänge abhalten. „Karate ist mein Leben“, sagt der Vater von 5 Kindern, die alle ebenfalls fest mit Karate verbunden sind.

Quelle: Waltroper Zeitung (17.12.08)


17. Dezember 2008


Riesiges Interesse: Kampfsportler aus Waltrop und der näheren Umgebung ließen es sich nicht nehmen, am Lehrgang des Fritz Nöpel teil zu nehmen.


Weich abwehren, aber hart zurückschlagen

Hohen Besuch hatte die GV-Karateabteilung in der Turnhalle der Barbaraschule. Fritz Nöpel, einziger Deutscher im Besitz des 9. Dan, stattete den Waltropern einen Besuch ab.

„Es ist schon eine besondere Ehre, wenn Fritz Nöpel im eigenen Dojo erscheint“, sagte Marco Klausmeier, der Pressesprecher der Abteilung. Nöpel gilt als der Wegbereiter der Goju-Ryu Stilrichtung in Deutschland. Das Goju-Ryu besteht aus zwei Elementen. Dem „Go“, bei dem harte geradlinige Techniken angewandt werden und dem „Ju“ in dem sanfte Techniken, verbunden mit einem harmonischen Gleichgewicht, zum Einsatz kommen. „Einen Angriff wehrt man weich ab und schlägt anschließend hart zurück“ erläutert Klausmeier die Technik. „Man versucht den Gegner so schnell wie möglich auszuschalten“, fügt er hinzu.

Ein großer Vorteil des Goju-Ryu liegt darin, dass man es bis ins hohe Alter ausüben kann. So gehen die Tritte nicht wie bei anderen Sportarten bis hoch zum Kopf, sondern enden in Höhe des Bauchnabels. In den Trainingseinheiten werden diese Techniken immer wieder geübt. „Dort achtet man allerdings darauf, seinen Trainingspartner nicht zu verletzen“, sagt der Pressesprecher. Um sich in diesen Techniken fortzubilden, hatte die GV-Karateabteilung einen Selbstverteidigungslehrgang, geleitet von Nöpel, ausgeschrieben. Rund 40 Karatesportler aus Waltrop und der näheren Umgebung hatten sich so in der Barbarahalle eingefunden. Gespannt lauschten sie den Vorträgen des großen Meisters, der gerne bereit war, seinen großen Erfahrungsschatz weiter zu geben. Auch praktische Übungen unter der fachkundigen Anleitung Nöpels standen mit auf dem Plan. Am Ende des vierstündigen Lehrgangs hatten alle eine Menge neues gelernt und mit nach Hause genommen.

Mit diesem Lehrgang geht auch bei der Karateabteilung des GV das Jahr 2008 zu Ende.

„Wir sind mittlerweile schon 65 Mitglieder“, berichtet Marco Klausmeier voller stolz. Denn die Karateabteilung ist erst im Jahre 2007 gegründet worden.

Weiterer Zuwachs von jung bis alt ist allerdings jederzeit willkommen.

Quelle: Waltroper Zeitung (17.12.08)


11. Dezember 2008


Gruppenfoto


Die ganze Abteilung steht auf den Matten

Mit dem Karate aus dem Fernsehen hat das nicht viel gemein: „Hier haut niemand Ziegelsteine kaputt und Sprünge machen wir auch nicht“, erklärt Marco Klausmeier.

In der Karate-Abteilung des GV Waltrop ist aber dennoch sehr viel los.

Bei dem Karate-Stil, den die Waltroper betreiben, handelt es sich um Goju-Ryu-Karate. Dabei trainieren die Sportler Schläge und Tritte zur Selbstverteidigung. Es wird besonders viel Wert auf effektive Techniken gelegt, so dass die Schläge oft kurz und schnell vonstatten gehen. „Und nicht zum Kopf des Gegners“, bemerkt Klausmeier.

Toll findet er auch dass der Sport bis ins hohe Alter auszuüben ist, da sich das Hauptaugenmerk nicht auf Zweikämpfe richtet, sondern auf gesundheitsförderndes Training. Die ältesten Mitglieder im Verein sind rund 50 Jahre alt. Fritz Nöpel, der die Stilrichtung in Deutschland eingeführt hat, ist sogar schon 72 Jahre akt. Er kommt am Samstag ab 14.00 Uhr nach Waltrop und bietet den Karate-Sportlern einen Lehrgang an. Nöpel besitzt den neunten Dan, normalerweise gibt es nur acht. Beim neunten handelt es sich um einen Ehren-Dan. Dass die Karate-Abteilung des GV 65 Mitglieder hat, ist enorm. Denn: Erst seit einem guten Jahr kann man hier die Kampfsportart ausüben. „Entstanden ist die Abteilung aus einem Selbstverteidigungskurs“, berichtet Marco Klausmeier. Trainer Helmut Strzelecki (2. Dan) hat die Abteilung im August 2007 gegründet. Klausmeier selbst ist erst später dazu gestoßen. Von den 65 Mitgliedern sind rund die Hälfte Kinder und Jugendliche. Eltern bringen ihre Kinder mit, diese bringen Freunde aus der Grundschule mit. Die Mundpropaganda funktioniert gut.

Und sie soll auch weiterhin funktionieren. „Andere Vereine haben Nachwuchsmangel“, sagt Klausmeier weiter. In Dortmund und anderen Städten gebe es viele Vereine in denen nur Sportler mit braunen und schwarzen Gürteln seien, der Nachwuchs mit den gelben Gürteln fehlt. Aber hier erarbeiten sich alle ihre ersten Gürtel: Gelbe und orangefarbene Gürtel bestimmen das Bild, schließlich haben alle erst vor einem Jahr mit dem Sport begonnen. „Wir haben aber alle die Ansprüche, weiter zu kommen.“

An der Gürtelprüfung am vergangenen Wochenende hat fast der gesamte Verein teilgenommen. In weißen Anzügen kämpften die Karate Kids und auch die älteren Vereinsmitglieder gegen imaginäre Gegner. Dabei geht es darum, Schläge und Tritte besonderes sauber auszuführen. In diesem Jahr war dies die zweite Prüfung. Ab 2009 wird die Gürtelabnahme alle drei Monate stattfinden. Einige kleine Kinder sind noch nicht alt und weit genug für die Gürtelprüfung, sie machen den „kleinen Samurai“ und gehen damit auch nicht leer aus.

Interessierte dürfen jederzeit während der Trainingszeiten vorbeischauen. Leichte Sportbekleidung genügt dabei.

Quelle: Waltroper Zeitung (11.12.08)


09. Oktober 08


Fritz Nöpel präsentiert Feinheiten beim Lehrgang.

Hart und sanft beim GV Waltrop

Im Karatesport gibt es verschiedene Ausrichtungen. In der entsprechenden Kampfsportabteilung des GV Waltrop wird das Goju Ryu Karate betrieben, eine der verbreitetsten Richtungen.

Das Goju-Ryu besitzt Elemente des „Go“ (harte geradlinige Techniken) und das „Ju“ (sanfte, kreis- und bogenförmige Techniken, verbunden mit einem harmonischen Gleichgewicht).

Vor einem Jahr hat der GV Waltrop seine Karateabteilung gegründet. In diesem Zeitraum hat sich auch die Zahl der Kampfsportler nahezu verdoppelt.

Und das ganze zur großen Freude von Trainer Helmut Strzelecki, die die Art des Goju Ryu lehrt. Diese Form des Karate ist bis ins hohe Alter möglich, da sich das Hauptaugenmerk nicht auf Zweikämpfe richtet, sondern auf ganzheitlich gesundheitsförderndes Training.

Besonderer Höhepunkt für die Waltroper Kampfsportler war es, als Fritz Nöpel höchstpersönlich die Feinheiten dieser Stilrichtung präsentierte. Äußerst gespannt verfolgten die Besucher die Techniken des höchstgraduierten Dan-Träger Deutschlands bei seinem Lehrgang, die er trotz seines schon fortgeschrittenen Alters noch perfekt beherrscht. Nicht umsonst bekam Nöpel für seine Verdienste den 9. Dan verliehen.

Momentan sind in Waltrop mittlerweile ca. 50 Kampfsportler bei den Trainingseinheiten dabei. Die Altersspanne reicht dabei von 25 bis 50 Jahren, Interessierte sind immer herzlich zu den Trainingsabenden in leichter Sportbekleidung eingeladen. Denn wie sagt schon Fritz Nöpel, der am 13. Dezember 2008 einen weiteren Lehrgang (14 bis 18 Uhr in der Sporthalle Barbaraschule, Kursgebühr: 8 Euro – nur für Teilnehmer, die nicht im GV Waltrop sind) in Waltrop leiten wird: „Karate ist charakter- und gesundheitsfördernd.“

Trainingszeiten für Kinder und Jugendliche sind montags (Sporthalle Paul-Dohrmann-Schule, Hafenstr. 74) von 18 bis 19 Uhr und mittwochs (Sporthalle Barbaraschule, Delbrückstr. 2) von 17 bis 18.30 Uhr. Erwachsene können montags (Sporthalle Paul-Dohrmann-Schule) von 18 bis 19 Uhr und donnerstags (Sporthalle Paul-Dohrmann-Schule) von 20 bis 21.30 Uhr trainieren.

Einen Prüfungstermin 2008 gibt es auch noch: am 6. Dezember in der Sporthalle Barbaraschule, Beginn ist um 11 Uhr.

Quelle: Vest im Blick (09.09.08)


12.August.08


Freuen sich über den Besuch von Fritz Nöpel (6.v.r.): Die Goju-Ryu-Kämpfer des GV Waltrop


Fritz Nöpel leitet Goju-Ryu-Lehrgang / Abteilung wächst und wächst

Vor ziemlich genau einem Jahr hat der GV Waltrop seine Karateabteilung gegründet. In dieser Zeit hat sich die Zahl der Kampfsportler nahezu verdoppelt.

Ganz zur Freude von Trainer Helmut Strzelecki, der die Art des Goju-Ryu lehrt. Diese Form des Karate ist bis ins hohe Alter möglich, da sich das Hauptaugenmerk nicht nur auf Zweikämpfe richtet, sondern auf ganzheitlich gesundheitsförderndes Training.

Die Feinheiten des Goju-Ryu präsentierte Fritz Nöpel, der höchstgraduierte Dan-Träger Deutschlands, bei seinem Lehrgang. Gespannt verfolgen die Besucher die Techniken, die der Profi trotz fortgeschrittenen Alters perfekt beherrscht. Nicht umsonst bekam Nöpel für seine Verdienste den 9. Dan verliehen.

In Waltrop sind mittlerweile 50 Kampfsportler bei den Trainingseinheiten dabei. Die Altersspanne geht von 25 bis 50 Jahre. Interessierte, die Goju-Ryu-Karate erleben möchten, sind herzlich zu den Trainingsabenden eingeladen.

„Karate ist charakter- und gesundheitsfördernd“, sagt Fritz Nöpel, der im Dezember einem weiteren Lehrgang in Waltrop leiten wird.

Quelle: Waltroper Zeitung (06.09.08)


05. Juli 08


Praktizieren seit einem Jahr mit Erfolg die Techniken des Goju-Ryu in Waltrop (v.l.): Helmut Strzelecki, Marco Klausmeier, Vorsitzender Tex Roth, Manuela Kammel und Joachim Döhne.


Goju-Ryu Abteilung des GV Waltrop erfreut sich wachsender Beliebtheit

Karate ist weit mehr als nur ein Sport. Es ist Philosophie. Nach diesem Prinzip leben und trainieren die Mitglieder der Goju-Ryu-Abteilung im GV Waltrop. „Unser Sport wird in der Öffentlichkeit immer wieder falsch dargestellt“, beklagt sich Helmut Strzelecki, Trainer der Goju-Ryu-Abteilung im GV. „Wir praktizieren Karate als Breitensport, der für alle Altersgruppen interessant ist“. Schläger haben bei den Goju-Ryu-Kämpfern gar nichts zu suchen. „Wir lehren, dass man Leute mit Respekt behandeln muss. Was wir praktizieren, ist Sport“, betont Helmut Strzelecki.

Seit einem Jahr wird Goju-Ryu in Waltrop angeboten. Seit 17 Jahren praktiziert Helmut Strzelecki diese Art des Kampfsports. Angefangen hat alles in Dortmund. Doch als der Sportler vor elf Jahren nach Waltrop zog, wurde er häufig angesprochen, seinen Sport auch hier anzubieten. Mit dem Gymnastikverein fand Strzelecki einen Partner, der ihn auf dem Weg zur eigenen Abteilung unterstützte.

Inzwischen zählt die Gruppe 48 Mitglieder. „Wir haben etwa zur Hälfte Erwachsene. Der Rest sind Kinder und Jugendliche“, sagt Helmut Strzelecki. „Das ist für einen Verein eine sehr gute Mischung.“

Beim Goju-Ryu werden die traditionellen Techniken des Karate gelehrt. Tritt- und Schlagtechniken ebenso wie Griffe und Hebel. Mit Helmut und Melanie Strzelecki, Joachim Döhne und Ralf Wefers stehen dem Verein vier Trainer zur Verfügung, die sämtliche Tricks und Kniffe im Repertoire haben. Nach der ersten erfolgreichen Prüfung vor gut einem Monat wollen die Sportlerinnen und Sportler künftig auch an Wettkämpfen teilnehmen.

Besonders freuen sich die Goju-Ryu Kämpfer auf den 12. August, wenn der höchstgraduierte deutsche Dan-Träger, Fritz Nöpel, eine Trainingseinheit in Waltrop absolvieren wird.

Quelle: Waltroper Zeitung (05.07.08)


15. Juni 08


Stolz wie Oskar: Die Goju-Ryu Kämpfer des GV Waltrop präsentieren ihre neuen Gürtel. Das freut besonders Helmut Strzelecki (l.), der die Veranstaltung zum ersten Mal auf das Programm setzte.


Die Kampfsportler des GV Waltrop meistern ihre erste Gürtelprüfung

Die Sporthalle der Paul-Dohrmann-Schule ist bestens gefüllt, Oma und Opa sowie Geschwister verfolgen gespannt die Anweisungen des Trainers Helmut Strzelecki. Unterstützt wird der Gründer der Abteilung von Ralf Wefers, Uwe Knerr und Joachim Döhne. Und das Quartett ist begeistert. Sowohl die vielen Kinder, als auch die Erwachsenen, die sich der Prüfung stellen, sind mit Eifer bei der Sache. Und so ist es auch kein Wunder, dass alle Schülerinnen und Schüler den Anforderungen gerecht werden.

Quelle: Waltroper Zeitung (15.06.08)