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Diese Diagnose schmerzt die Mustangs: Sebastian Prey mit Schlüsselbeinbruch

Inline-Hockey

Von Klaus Karickas am 25. Mai 2011

WALTROP. Das war bitter für die Mustangs des GV. Den 8:4 (3:1, 1:1, 4:2)-Erfolg beim ERC Weserbergland haben die Waltroper teuer erkaufen müssen. Denn Sebastian Prey musste im zweiten Drittel verletzt vom Feld. Erste Diagnose: Schlüsselbeinbruch.

 „Wenn sich das bestätigt, ist für Sebastian die Saison wohl gelaufen“, befürchtet Teamsprecher Stephanos Vaghidas. Doch was war geschehen? „Beim Kampf um den Ball war Prey mit hoher Geschwindigkeit mit zwei Spielern des Gastgebers zusammengeprallt und blieb mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden liegen“, erzählt Vaghidas. „Nun bleibt abzuwarten, was die Ärzte letztlich für eine Diagnose stellen.“
Zu diesem Zeitpunkt führten die Waltroper in der Partie der Inline-Skaterhockey-Regionalliga im Weserbergland bereits mit 3:1. Die Mustangs hatten versucht, sich im Vorfeld der Partie auf die schwierigen äußeren Bedingungen beim ERC einzustellen. Schließlich war das Spielfeld zwar überdacht, an den Seiten aber offen. Gespielt wurde auf Asphalt. „Der Ball ist oft versprungen, und auch die Schlägerführung war nicht so einfach“, berichtet der Teamsprecher. Dennoch hatte sich der GV in der für den Klassenverbleib wichtigen Partie viel vorgenommen und erwischte zunächst auch einen Traumstart. Frank Ernesti, der Spieler des Tages, konnte schon nach 14 Sekunden zum 1:0 einnetzen. Da die Mustangs den Gegner schon früh störten, hatte der ERC mächtig Probleme im Spielaufbau, kam aber dennoch wie aus heiterem Himmel zum Ausgleich (9.). Noch vor Ende des ersten Drittels gelangen Stephanos Vaghidas (14.) und Jens Wetterkamp (18.) die Treffer zur 3:1-Führung.
Doch noch war nichts entschieden. Im Mitteldrittel verkürzte zunächst der Gastgeber (25.), ehe Ernesti auf 4:2 erhöhte (35.). Auch im Schlussdrittel ging es zunächst hin und her. Der ERC traf zum 3:4 (41.), Ernesti stellte den alten Abstand wieder her (43.). Doch nur 60 Sekunden später hieß es 4:5 (44.). Dann aber endlich der Durchbruch für die Waltroper mit einem Doppelschlag von Ernesti, der seine Tore vier und fünf erzielte (46./49.), zog der GV auf 7:4 davon. „Das war die Entscheidung. Der Treffer von Markus Stallberg in der Schlusssekunde war nur noch für die Statistik“, erzählt der Teamsprecher.
„Eigentlich hätten wir das Spiel wesentlich früher zu unseren Gunsten entscheiden müssen“, sagt Vaghidas. Denn die Waltroper hatten deutlich klarere Chancen und ließen eine Vielzahl an hundertprozentigen Möglichkeiten ungenutzt. „Das darf sich am Samstag im Heimspiel gegen die Duisburg Ducks aber nicht wiederholen“, warnt Vaghidas.

INFO  D. Beermann – S. Beermann, Stallberg, Düsing, Prey, Ernesti, Wetterkamp, Annobil, S. Vaghidas




Mustangs spielen am Samstag auf ungewohntem Terrain

Inline-Hockey

Von Klaus Karickas am 20. Mai 2011

WALTROP. Wenn die GV-Mustangs heute zum ersten Bully in der Beverunger Eisbahn antreten, haben sie eine rund 180 Kilometer weite Anreise in den Knochen.

Gastgeber der Partie der Inline-Skaterhockey-Regionalliga ist heute um 16 Uhr der ERC Weserbergland.
Neben der weiten Anreise haben die Waltroper aber noch ein weiteres Handicap zu verkraften. Die Spielstätte des ERC ist ein Außenplatz mit einem rauen Asphaltboden. „Das ist für uns Neuland, da wir ja sonst immer auf einem Hallenboden trainieren“, gibt Teamsprecher Stephanos Vaghidas die schwere Ausgangsposition wieder. Dennoch soll sich die weite Reise für die Waltroper auch lohnen. „Wir haben natürlich das Ziel, unseren ersten Auswärtssieg einzufahren“, gibt der Teamsprecher als Losung aus. Denn die heutigen Gastgeber sind ein direkter Konkurrent beim Kampf um den Nichtabstieg. „Zwar hat der ERC bislang alle drei Spiele verloren, doch die Niederlagen gegen Essen und Duisburg waren denkbar knapp“, sagt Vaghidas.
Sie rechnen damit, dass sie auf eine spielstarke und leidenschaftlich kämpfende Mannschaft treffen werden.
Mut sollte den Mustangs die Tatsache machen, dass sie sich personell gut gerüstet auf die Reise ins Weserbergland machen können. Denn bis auf Jürgen Anthonypillai stehen alle Spieler zur Verfügung. Und mit einem Sieg könnten sie sich schon ein kleines Punktepolster zu den Abstiegsrängen verschafften. „Das sollte zusätzliche Motivation genug sein“, weiß Stephanos Vaghidas.