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Die Mustangs im Entengang - 5:9-Schlappe gegen Duisburg


GV-Mustangs, Inlinehockey, Regionalliga, Nach der Heimniederlage gegen die Duisburg Ducks (5:9). Foto: Schilling


Inline-Hockey

31. Mai 2011

WALTROP. Etwas verärgert über sich selbst waren jüngst die Mustangs: Das Inline-Skaterhockeyteam hatte das Heimspiel in der Regionalliga gegen die Duisburg Ducks mit 5:9 verloren.

Dabei war es nicht die Tatsache der Niederlage, mit der die Waltroper haderten. Vielmehr war es der Umstand, dass der GV fast bis zur 50. Minute vorne lag und sich dann durch eigene Dummheiten um den Lohn der Arbeit gebracht hat.

Schon vor dem ersten Bully staunten die wenigen Fans im SpoNo nicht schlecht. Mit der Nummer 33 stand plötzlich Tobias Brouwer für einen Einsatz parat. Doch auch „Otschkes“ Routine konnte die Niederlage nicht verhindern. Dennoch merkte man Brouwer die gut einjährige Spielpause kaum an.

Aber zu den Ereignissen auf dem Spielfeld. Im ersten Drittel ging es hin und her und die Waltroper entpuppten sich als das glücklichere Team. Denn während die „Enten“ ihre Chancen allesamt versiebten, traf Jens Wetterkamp gleich doppelt.

Im zweiten Durchgang fast das gleich Bild. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Doch nun traf auch der Gast – und das gleich drei Mal. Dennoch retten die Waltroper eine knappe Führung in die zweite Pause, weil Frank Ernesti und Fabio Vaghidas für die gastgebenden Mustangs den Ball ebenfalls erfolgreich im Tor unterbringen konnten.
Als dann kurz nach Anpfiff des letzten Drittels Teamsprecher Stephanos Vaghidas zuschlug und die Mustangs mit 5:3 nach vorne brachte, glaubte die Fans im SpoNo an eine Sensation. Doch in den letzten zehn Minuten wurden sie eines besseren belehrt. Als Stefan Kesting in der Kühlbox saß, verkürzten die Ducks auf 4:5. Es folgten zwei dumme Fehler im Spielaufbau und schon führten die Gäste. Auch wenn die Mustangs noch alles versuchten, nun klappte nichts mehr. Und auf einmal hatten die Duisburger das Glück auf ihrer Seite und sie zogen auf 8:5 davon. Auch die Maßnahme, Keeper René Dickes aus dem Kasten zu nehmen, brachte nichts ein. Im Gegenteil: die Gäste schafften einen weiteren Treffer.

So stand am Ende eine bittere Niederlage und die Erkenntnis, dass die Ducks ein echtes Spitzenteam sind. Schon am Donnerstag geht es für die Mustangs weiter. Dann steht um 17.30 Uhr die Partie bei den Mendener Mambas auf dem Programm. Doch das ist nur der Anfang eines Kräfte zehrenden Wochenendes für die Waltroper Truppe. Denn Samstag um 16 Uhr wird das erste Bully im Spiel bei den Highlandern Lüdenscheid II erfolgen, ehe der Stress am Sonntag um 16 Uhr mit dem dritten Spiel in Folge weiter geht. Dann gibt der Tabellenführer Piranhas Oberhausen seine Visitenkarte im SpoNo ab. 









Wildpferde wollen die Enten aus dem SpoNo jagen


Die Mustangs hoffen bei ihrem Heimspiel auf ein volles Haus. Foto: Karickas


Inlinehockey

Von Klaus Karickas am 27. Mai 2011

WALTROP. Zweites Heimspiel – zweiter Heimsieg. Das haben sich die Mustangs in der Inline-Skaterhockey-Regionalliga für heute auf die Fahnen geschrieben.

Doch wird es für die Waltroper kein einfaches Unterfangen werden, wenn um 16 Uhr im SpoNo das erste Bully im Spiel gegen die Duisburg Ducks II erfolgen wird. „Die Duisburger gehören zu den Spitzenteams der Liga. Das beweist auch ein Blick auf die Tabelle. Mit nur einer Niederlage stehen die Ducks auf Rang drei“, erklärt Teamsprecher Stephanos Vaghidas. Zum anderen ist da die schwere Verletzung von Sebastian Prey, bei dem sich der Verdacht auf einen Schlüsselbeinbruch sehr zum Leidwesen des Teams bestätigt hat.

Die Gäste, die viele Jugendspieler in ihr Team integriert haben, sind bekannt für ein körperbetontes Spiel und hartes Pressing. „Außerdem treten sie immer mit drei kompletten Blöcken an“, sagt der Teamsprecher.
Doch hat sich trotz des Ausfalls von Prey die personelle Lage bei den Mustangs entspannt. Fabia Vaghidas und Eric Westphal sind auf jeden Fall wieder mit dabei und ob Jürgen Anthonypillai auflaufen wird, hängt auch von der beruflichen Anspannung bei ihm ab.

„Egal wie, ein Sieg muss her, damit wir unser Polster zu den Abstiegsrängen weiter vergrößern“, sagt Vaghidas, der natürlich hofft, dass viele Zuschauer dabei sein werden, wenn die Wildpferde die Enten aus dem SpoNo jagen.