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Die Geschichte der GV Mustangs Waltrop

Die Geschichte der GV Mustangs Waltrop begann Anfang der 90er Jahre, als einigen Freunden das einfache Inline-Skaten zu langweilig erschien und sie sich mit Eishockeyschlägern und Tennisbällen ausgerüstet auf der Straße, auf Parkplätzen und Schulhöfen trafen, um Inline-Skaten mit Hockey zu kombinieren.

Nach einigen zerbrochenen Glasscheiben und den ersten Straßenwettkämpfen entschloss sich der harte Kern, gemeinsam an einem Inline-Hockeyturnier auf der YOU 95 teilzunehmen. Man einigte sich auf den Namen Mustangs und erntete neben den ersten schweren Verletzungen den 1.Platz in der Altersklasse der Schüler. Viele Turniere folgten und die Mustangs reisten durch ganz Deutschland - von Flensburg bis Freiburg - , um an diesen teilnehmen zu können. Doch mit der Zeit musste man einsehen, dass andere Mannschaften besser wurden, da sie in Sporthallen und nicht nur auf Schulhöfen trainieren konnten.

Also begann die Suche nach einem Partner, der diese neue Sportart unterstützen würde und den Mustangs die Möglichkeit gäbe, in einer Sporthalle trainieren zu können. Im GV Waltrop fand man diesen Partner und so kam es, dass die Mustangs 1999 als Abteilung vom GV Waltrop aufgenommen wurden. Unter Stefan Kesting, dem ersten Abteilungsleiter, traten daraufhin die GV Mustangs Waltrop in den Deutschen Inline Verband ein und konnten sich bereits im ersten Jahr für die offizielle Deutsche Meisterschaft des DIV in Wuppertal qualifizieren. Dabei kamen sie allerdings nicht über die Vorrunde hinaus.

Im nächsten Jahr erarbeiteten sich die GV Mustangs bei der DM in Lüneburg mit dem Erreichen des 4. Platzes Respekt bei vielen Teams und mussten sich nur gegen die großen Mannschaften aus Hannover, Kassel und Wolfsburg geschlagen geben.

Den bisher wohl größten Erfolg feierten die GV Mustangs bei der DM 2001 in Wuppertal, als Sie das Finale erreichten und sich nur gegen den mehrmaligen Deutschen Meister "Red Eagles Hannover" geschlagen geben mussten.

Nach der Auflösung des DIV´s zum Jahr 2004 hin mußten neue Ziele gesetzt werden. Somit wechselten die Mustangs den Verband und traten im Dezember 2004 dem Inline-Skaterhockey Verband Deutschland (ISHD) bei. Auf Grund des Neueinstiegs mußten die Mustangs zunächst in der Landesliga Westfalen an den Start gehen und setzten dort direkt die neuen Ziele in Erfolge um und wurden prompt Meister.

Auch in der Regionalligasaison 2005 fanden sich die Mustangs gut zurecht. In einer sportlich erfolgreichen Saison sicherten sich die Mustangs im Nachrückverfahren den Aufstieg in die 2.Bundesliga Nord. Zuvor war man in einem wahren Endspiel lediglich mit einem Tor Unterschied gescheitert und musste den Highlandern aus Lüdenscheid den direkt Aufstieg gönnen. Besondere Highlights dieser Saison waren die Spiele gegen die Highlander und gegen die 2.Mannschaft der Moskitos Essen.

Die Saison 2006 barg für die Mustangs ganz neue Herausforderungen - 2.Bundesliga Nord. Hier ging es gegen gänzlich unbekannte Teams aus Kiel, Berlin oder Wolfsburg. Allerdings traf man auch wieder auf alte Bekannte, wie die Lüdenscheider, die Maidy Dogs aus Ahaus oder die Bissendorfer Panther. In einer harten und langen Saison hatte man dann doch noch genügend Energie, um in einem hervorragenden Endspurt sich den Verbleib in der Liga zu sichern. Ein besonderes Lob gilt an dieser Stelle der Stadt Waltrop, die eine große Dreifachturnhalle als neue Spielstätte dem Verein zur Verfügung stellte.

Als absolutes Novum meldeten die Mustangs in Kooperation mit den benachbarten Lakers aus Bochum eine Juniorenmannschaft in der Juniorenliga West A. Nach anfänglichen Eingewöhnungsproblemen fand die Mannschaft zum Ende der Saison zu ihrer wahren Leistungsstärke. Hierbei erzielte man beachtliche Ergebnisse gegen Ahaus oder Duisburg.

Abschließend kann man zur Saiosn 2006 sagen, dass sie sich in jeglichem Sinne gelohnt hat. Die Spieler sammelten wichtige Erfahrungen in etlichen guten als auch schlechten Spielen, welche uns in den nächsten Jahren zu Gute kommen werden. Die Juniorenspieler entwickelten sich hervorragend weiterund durften zum Schluß sogar 2.Ligaluft schnuppern und bewiesen auch dort ihre Klasse.

 

Hockey auf Rollen und Straßen - Definitionen

Streethockey: Hockey mit normalen Schuhen oder auch auf Inline-Skates auf Straßen und Parkplätzen; mit Ball oder Straßenpuck. Es gibt keine Vereins- und Verbandsstruktur.

 

Inline-Streethockey: Hockey auf Inline-Skates in Turnhallen oder geeigneten Spielflächen nur mit Ball. Der Deutsche Inline-Skate Verband (DIV) bietet diese Form für Freizeitteams an (ohne Vereinspflicht).

 

Inlinehockey: Hockey auf Inline-Skates und mit einem Rollpuck. Der Spielbetrieb wird in Deutschland von mehreren Verbänden angeboten (DRIV, DEB). Da es durch den Rollpuck eine dem Eishockey verwandte Form ist, steht Inlinehockey bei ehemaligen Eishockeyspielern hoch im Kurs.

 

Inline-Skaterhockey: Auf Inline-Skates und mit einem Ball. Diese Sportart wird nur vom Deutschen Rollsport- und Inline-Verband (DRIV) bundesweit als organisierter Spielbetrieb angeboten. Es gibt 250 angemeldete Vereine, die mit rund 450 Teams und 6000 Aktiven spielen. Die Zuwachsraten sind zweistellig. Inlineskaterhockey Deutschland (ISHD) heißt die DRIV-Abteilung. Sie verfügt über eine eigene Videotext-Seite beim WDR (291).